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Digitalisierung in der Zahnarztpraxis

Wie in nahezu allen Bereichen schreitet auch in der Zahnmedizin die Digitalisierung immer weiter voran. Nutznießer dieser Entwicklung sind auch die Patienten, weil die Zahnbehandlung der Zukunft schneller und angenehmer verläuft als in früheren Jahren.

So gibt es beispielsweise bereits heutzutage spezielle Laser, die eine gründliche und sehr gewebeschonende Zahnsteinentfernung ermöglichen. Oder die Diagnostik von Karies, welche mit Infrarotlicht funktioniert. Dies erspart Patienten das Röntgen und damit die Röntgenstrahlen. Ein weiteres Beispiel: Das CAD/CAM-Verfahren. Dabei werden Einlagefüllungen, Kronen, Implantate oder sogar Totalprothesen digital geplant und angefertigt. Nach dem Scan des Gebisses fertigt eine Fräsmaschine anhand der digitalen Daten den entsprechenden Zahnersatz. Diese Methode ist nicht nur wesentlich schneller als die herkömmliche Anfertigung durch Zahntechniker, sondern zudem wesentlich weniger fehleranfällig. Der Patient profitiert außerdem davon, dass auf die für viele unangenehme Abdruckmasse verzichtet werden kann. Dabei bekommen manche Patienten einen Schluckdrang, Atembeschwerden oder Geschmacksirritationen und es kommt wie bereits erwähnt zu Ungenauigkeiten, welche bei der digitalen Methode entfallen. Mit dem CAD/CAM-Verfahren ist das Ausmessen und Anfertigen von Zahnersatz in nur einer Stunde möglich. Bei der Abdruck- oder Gipsmodell-Technik erfolgen verschiedene Arbeitsschritte und somit für Patienten mehrere Sitzungen.

Auch die neue Technik der 3-D-Drucker lässt Aufbissschienen (Knirscherschienen) oder Implantat-Bohrschablonen individuell und schnell anfertigen. Manche 3-D-Drucker brauchen für den Druck solcher Produkte nur 45 Minuten.