Nicht nur Haus und Garten bekommen im Zuge des Frühjahrsputzes verstärkte Aufmerksamkeit, auch der Körper will in Sommerkleidung glänzen. Dabei sollte das Lächeln als wichtigstes Aushängeschild nicht vergessen werden. Worauf es beim Bleaching, Keramikschalen, Komposite, Kronen oder Implantate ankommt.
Schöne, weiße und gerade Zähne sorgen für eine besondere Ausstrahlung. Doch nicht jeder ist damit von Geburt an gesegnet und so stören Verfärbungen, Schiefstellungen, Lücken oder sogar fehlende Zähne. Mit modernen zahnästhetischen Methoden lassen sich diese störenden Makel jedoch schnell beseitigen.
Bei Zahnverfärbungen unterscheiden Experten zwischen extrinsischen und intrinsischen Verfärbungen. Extrinsische befinden sich an der Oberfläche und intrinsische im Zahninneren. Für beide Arten eignet sich das Bleaching als Entfernungsmethode. Beim Bleaching wird ein bleichendes Gel auf die betroffenen Zähne aufgetragen und anschließend ein Halogen-Lichtbogen darauf gerichtet. Zum Schutzes des Zahnfleisches wird dieses abgedeckt. Die modernen Bleaching-Verfahren wirken sich nicht schädigend auf den Zahnschmelz aus. Bei starken Farbunterschieden zwischen den einzelnen Zähnen reicht Bleaching als Methode oftmals nicht aus, dann können andere Verfahren wie eine Kompositfüllung zum Einsatz kommen.
Kompositfüllung bei kleineren Defekten
Eine Kompositfüllung besteht zu 85 Prozent aus plastischer Keramik und zu 15 Prozent aus Kunststoff. Zunächst werden die verfärbten oder kariösen Zahnstellen entfernt und anschließend mit Kompositmasse wieder aufgefüllt. Die Füllung erreicht die gleiche Farbe und Transparenz wie die gesunde Zahnsubstanz. Eine Kompositfüllung hat eine Haltedauer von bis zu zehn Jahren. Diese Methode ist besonders schonend und zahnerhaltend, denn es werden nur die erkrankten Teile des Zahnschmelzes abgeschliffen. Das Verfahren der Kompositfüllung eignet sich hingegen nur bei kleineren Defekten. Bei größeren wie extremen Verfärbungen kommen beispielsweise hauchdünne Verblendschalen zum Einsatz. Diese werden auf den Zahn geklebt und eignen sich als Methode auch bei kleineren Fehlstellungen oder Zwischenraumlücken. Auch diese Verblendschalen können bis zu zehn Jahre halten. Nachteilig dabei ist, dass die gesamte vordere Zahnoberfläche und damit gesunde Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss.
Kronen bei stark erkrankten Zähnen
Bei großteilig zerstörter Zahnsubstanz kommen Kronen zum Einsatz. Nach dem Abschliff wird der künstliche Aufsatz eingesetzt und umschließt die noch vorhandene Zahnsubstanz. Patienten, denen ein oder mehrere Zähne komplett fehlen, können ein Implantat bekommen. Diese Form des künstlichen Zahnersatzes genügt höchsten ästhetischen Ansprüchen und stellt die Kaufunktion wieder vollständig her. Implantate halten bei entsprechender Pflege ein Leben lang. Ganz gleich also, welches Makel Ihrem strahlenden Lächeln im Wege steht. Ihr Zahnarzt findet eine Lösung, auch Ihr schönstes Kleid wieder glänzen zu lassen.

